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Alt 13.10.2007, 16:53   #1 (Permalink)
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Standard Sucht-Bekenntnis

Sucht-Bekenntnis
Die attraktive Schauspielerin beichtete bei der Kerner-Show im ZDF: Ich wog nur noch 42 Kilo...


Sie war die romantische Braut in »Bianca - Wege zum Glück« (ZDF), spielte in unzähligen Rosamunde-Pilcher-Filmen mit. Sie ist schön und eine scheinbar immer vor Glück strahlende Frau. Was die Zuschauer nicht wussten: Tanja Wedhorn hat mit ihrem Leben gespielt! Sie war magersüchtig. In der ZDF-Talkshow »Johannes B. Kerner« erzählte sie in aller Offenheit von ihrer schweren Krankheit. Wie sie sich mit 14 Jahren auf 42 Kilo herunterhungerte. SUPERillu dokumentiert hier Auszüge aus dem bewegenden Interview, das Johannes B. Kerner mit der Schauspielerin führte.
Warum wolltest du dünn sein, Tanja?
Ich war nie wirklich dick, wog mit 12 Jahren etwa 60 Kilo bei einer Körpergröße von 1,73 Metern. Ich war sportlich, machte Ballett und rhythmische Sportgymnastik. Das sind Sportarten, bei denen man eine nette Figur braucht. Schlank zu sein bedeutete für mich, beliebt zu sein.

Wie fing das an?
Ich habe Diäten gemacht, durch die ich dann in die Magersucht gerutscht bin. Ganz klassisch. Die Leute sagen: „Mensch, du hast ja abgenommen.“ Sie finden es schön, und man findet es selbst auch schön. Das hat bei mir einen Teufelskreis losgetreten...

Es gab immer eine positive Bestätigung?
Nein, denn man sieht irgendwann furchtbar aus. Wenn ich an einem Tag einen Apfel oder ein Knäckebrot gegessen hatte, war das viel für mich. Ich war auch ständig in Bewegung, zum Beispiel mit Treppensteigen, weil es viele Kalorien verbrennt.

Ab wann haben das deine Eltern mitbekommen?
Spätestens, als ich nur noch 50 Kilo gewogen habe. Ich habe aber Tricks angewendet wie „Ich habe schon in der Stadt gegessen“ oder „Ich esse später noch bei Freunden“.
Wann hast du dich endlich behandeln lassen?

Als ich mit 42 Kilo keine Kraft mehr hatte. Die Schule war zu laut für mich, weil das Nervensystem total unten war. Man lebte kein Leben mehr. Man ging nicht mehr aus, man hatte auch keine Freunde mehr. Man ist krank. Irgendwann hatte ich den Wunsch, wieder Kraft zu haben.

Hat dir ein Psychotherapeut geholfen?
Ich war zwei Jahre in Therapie, aber es ging immer wieder auf und ab. Mein Vater wusste, dass ich immer einen Hund wollte und sagte: „Wenn du 50 Kilo wiegst, bekommst du einen.“ Wir haben einen Hund bekommen und ich habe mein Wort gehalten.

Bist du jetzt geheilt oder noch anfällig für die Krankheit?
Ich bin geheilt. Ich weiß aber immer, was ich esse, habe die Kalorientabellen im Kopf. Das werde ich ein Leben lang nicht mehr aus mir herauskriegen.

Quelle: www.super-illu.de
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Alt 14.11.2007, 11:00   #2 (Permalink)
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Standard Bei diesem Bericht kann ich viel von mir selbst erkennen

Auch ich machte Ballett,ging Joggen,machte Gymnastik und ging viel Schwimmen(ich liebe Wasser,weiss gar nicht
wann ich zuletzt im Schwimmbad war),machte Bowling und war recht fit und fröhlich.
Ich hatte damals ein gesundes Gewicht.
Zur Zeit wiege ich zwischen 41-44,5kg(bei 170cm).Hatte dies Jahr noch weniger,aber ich wusste,Du musst Dich ernähren oder Du bist in Kürze tot.
Ich kann laute Geräusche nicht vertragen,sowie es auch in dem Bericht beschrieben wurde.
Mein Leben ist kein leben mehr.Auch wie es in dem Bericht steht.Und man hat den Wunsch nach Kraft.
Ich muss dazu sagen,dass ich heute erneut versuche,mich einigermassen
normal zu ernähren,ich merke die Warnsignale.Und Freitag ist erst der Termin
beim Psychather und hoffe es klappt ganz schnell mit der Klinik.
Freunde habe ich auch nicht mehr,aber das hat bei mir nicht "nur"mit den Essstörugen zu tun.Ich finde es ganz toll,wenn man familäre Hilfe bekommt.
Schade,dass ich fast immer alleine war /bin mit meinen Problem.

Mein Wunsch ist es gesund zu werden und wenn ich an eine/n kranke und hilflose/n Essgestörte/n treffen würde ,würde ich helfen,weil ich weiss,was das anrichten kann.Und ich weiss,wie schlimm das ist.Wenn Eltern oder Freunde usw.helfen sollte man es annehmen.Ich hätte es schon längst geschafft.Ich bin zu schwach (hat aber noch andere Gründe) und es ist echt schwer alleine es zu packen.Auch Berichte lesen,genau die Risiken durchlesen,Todesangst spüren,was passiert mit einem,was kann passieren.
Die Sucht und Gefahren nicht verdrängen.

Liebe Grüsse eva-lena
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Alt 15.11.2007, 21:44   #3 (Permalink)
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Standard Eva-Lena

Ich hoffe, dass dein heutiger Termin Psychiater gut verlaufen ist und dass du einen Platz in der Spezialklinik gefunden hast, denn um von deinen Essstörungen wegzukommen, ist die Hilfe von Spezialisten sehr wichtig.

Liebe Grüsse

berater
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Alt 19.11.2007, 15:27   #4 (Permalink)
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Standard Danke für die Antwort

Der Termin war gut.Habe jetzt neue Medikamente,diese beruhigen mich und
haben meine Stimmung etwas gebessert.
Mit der Klinik muss ich noch etwas warten.Aber ich schätze mal
Anfang Dezember geht es dann los.

Liebe Grüsse eva-lena
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Alt 19.11.2007, 18:46   #5 (Permalink)
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Standard Hallo Eva-Lena!

Ich freue mich für Dich, dass dein Termin gut gelaufen ist und, dass du ab Dezember höchstwahrscheinlich einen Platz in der Klinik bekommen wirst. Meiner Meinung nach kannst du das als den ersten Schritt weg von deinen Essstörungen zu sehen.

Liebe Grüsse

berater
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Alt 20.11.2007, 09:53   #6 (Permalink)
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Beiträge: 19
Standard Danke

Ich finde man sollte genau erzählen,was in einem vorgeht,über die Esstörungen usw.
Dankeschön für die nette Antwort.
Ich muss dazu sagen,wenn man sich z.B. Berichte durchliest,wie gefährlich
die Krankheiten sind ,dann gibt es einen zusätzlich den Anstoß dagegen anzukämpfen,so ist da bei mir.

LG eva-lena
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